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20 Jahr Selbstständigkeit ... 20 Jahre Bildung: Eine Reise voller Leidenschaft und Innovation
Seit über zwei Jahrzehnten bin ich nun als selbstständige Bildungsfachfrau unterwegs. Eine Reise, die mich von den Hörsälen der Universität in die vielfältige Welt des Online- und Mobile-Learnings geführt hat. Doch egal, ob im direkten 1:1-Austausch oder in virtuellen Lernräumen – meine Herzensangelegenheit ist stets dieselbe geblieben: Menschen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Von der Uni in die digitale Welt – und zur Revolution des Abitur-Lernens

Meine akademische Ausbildung legte den Grundstein für meine Leidenschaft für Bildung. Doch schnell wurde mir klar, dass die Welt des Lernens im Wandel ist. Die Digitalisierung eröffnete neue Möglichkeiten, Wissen zu vermitteln und Lernende zu erreichen. So tauchte ich ein in die Welt des Online-Learnings, entwickelte innovative Konzepte und sammelte wertvolle Erfahrungen im Mobile-Learning.

Doch ich wollte mehr. Ich wollte Bildung neu denken, besonders im Hinblick auf das oft stressige und langwierige Abitur-Lernen. So entstand die Idee für meine 3-Tages-Lernkonzepte in Kleinstgruppen. Ein intensives, fokussiertes Lernformat, das es Schülern ermöglicht, in kurzer Zeit große Fortschritte zu erzielen und mit mehr Selbstvertrauen in die Prüfungen zu gehen.

Der Mensch im Mittelpunkt – auch in intensiven Lernphasen

Trotz aller Innovationen bleibt für mich der persönliche Kontakt entscheidend. Im 1:1-Austausch mit meinen Klienten erlebe ich immer wieder, wie wichtig individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Lernangebote sind. Auch in den intensiven 3-Tages-Kursen lege ich großen Wert auf eine unterstützende und motivierende Lernatmosphäre. Nun führe ich diese dreitägigen Formate in noch intensiverer 1:1-Arbeitsweise durch. 3 Tage um die Bachelorarbeit "auf Vordermann" zu bringen oder 3 Tage "Denk-Aus-Zeit" am Meer, um in der Rushhour des Lebens wieder den ganz individuellen Fokus zu finden.

Eine Herzensangelegenheit – und ein Beitrag zur Zukunft der Bildung

Bildung ist für mich mehr als nur Wissensvermittlung. Es ist eine Herzensangelegenheit, Menschen zu inspirieren, zu motivieren und ihnen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. In den letzten 20 Jahren durfte ich so viele wunderbare Menschen begleiten und ihren Erfolg miterleben – ein unbezahlbares Geschenk. Und mit meinen innovativen Lernkonzepten möchte ich meinen Beitrag zur Zukunft der Bildung leisten.

Ein Blick in die Zukunft – voller neuer Ideen

Auch in Zukunft wird sich die Bildungslandschaft weiter verändern. Ich freue mich darauf, diese Entwicklung mitzugestalten und weiterhin innovative Lernkonzepte zu entwickeln, die Menschen dabei unterstützen, ihr Leben lang zu lernen und zu wachsen.
Die Deadline...Wie hilfreich ein finaler Termin ist
Der Weg zur Abgabe: Tipps und Hilfestellungen für Bachelor-, Master- und PhD-Studierende

Egal, ob du an deiner Bachelor-, Master- oder PhD-Arbeit arbeitest, die Herausforderungen sind oft die gleichen: Deadlines, Zeitmanagement und wissenschaftliche Standards. Für viele Studierende sind die harten Deadlines ein Problem. Wie soll all das Wissen auf das Papier? Wie sollen Experimente organisiert werden? Wann soll ich schreiben? Und WAS? und WIE? Das sorgt schnell für Panik und der Abgabetermin rückt näher und näher....

Deadlines und die Bedeutung der rechtzeitigen Abgabe
Das Einhalten von Deadlines ist entscheidend für deinen akademischen Erfolg. Ein gut geplanter Zeitplan kann den Stress erheblich reduzieren und dir helfen, deine Arbeit rechtzeitig abzugeben. Der Abgabetermin oder besser gesagt: Das Näherrücken der Deadline kann dich dazu motivieren, deine Fortschritte besser zu überwachen und kontinuierlich daran zu arbeiten. Gleichzeitig mag dich diese Deadline auch dazu bringen, deinen Alltag und dein Arbeitsverhalten besser zu strukturieren.
Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Arbeit
Die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit kann überwältigend sein. Hier sind einige der häufigsten Herausforderungen, denen Studierende begegnen...Vielleicht kommt dir das Ein oder Andere bekannt vor?
Zeitmanagement: Die Balance zwischen Forschung, Schreiben und anderen Verpflichtungen kann schwierig sein.
Literaturrecherche: Das Finden relevanter Quellen und das richtige Zitieren sind essenziell, aber zeitaufwendig.
Schreibblockaden: Es kann Momente geben, in denen du nicht weiterkommst und frustriert bist.
Feedback: Konstruktives Feedback zu bekommen und zu integrieren ist nicht immer einfach.

Wo du Hilfe findest
Zum Glück gibt es viele Ressourcen, die dir auf deinem Weg helfen können:
Erstens und ganz offiziell:
Dein:e Betreuer:in: Deine Betreuer:innen sind deine ersten Ansprechpersonen bei Fragen und Problemen. Zögere nicht, ihre Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Es ist ihr Job, dich im wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur zu unterstützen, sondern dich wissenschaftlich auszubilden. Dazu gehört auch das Verfassen deiner Abschlussarbeit....
Die Realität zeigt allerdings oft, dass kaum Zeit für die Betreuung der Studierenden bleibt. So manche Professor:in hat aber auch nicht wirklich Lust Studierende in diesem Prozess zu unterstützen (Sorry, ich weiss es gibt super Betreuungspersonen, aber ich habe schon zu oft das Gegenteil gesehen...).

Bibliotheken und Datenbanken: Universitätsbibliotheken bieten Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Quellen und Datenbanken.
Schreibzentren und Workshops: Viele Universitäten bieten Schreibzentren und Workshops an, die dir beim Schreibprozess helfen können.
Peer-Groups und Netzwerke: Der Austausch mit Kommiliton:innen kann wertvolle Perspektiven und Unterstützung bieten.
Externe, wie Erfolgskeks, die dich wie eine Sparringspartnerin auf deinem Weg durch die Schreibarbeit unterstützt und begleitet....
Fazit
Der Weg zur Abgabe einer wissenschaftlichen Arbeit ist oft mit Herausforderungen gepflastert, aber mit der richtigen Planung und den verfügbaren Ressourcen kannst du diese erfolgreich meistern. Denke daran, dass du nicht allein bist und Unterstützung in Anspruch nehmen kannst.
Wie läuft eine Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit gemeinsam mit Erfolgskeks ab?
Gemeinsam mit einer Progress-Manager:in erfolgreich zum wissenschaftlichen Abschluss
Als Progress-Manager:in arbeite ich eng mit meinen Klient:innen zusammen, um ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Erfolg zu führen. Unser gemeinsames Ziel ist es, hochwertige wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen und gleichzeitig das wissenschaftliche Arbeiten in Kopf und Herz der Studierenden zu verankern.
Vertrauen und Verlässlichkeit
Eine erfolgreiche Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen. Nur wenn sich Studierende vorstellen können, gemeinsam mit mir die Herausforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit zu meistern, starten wir den Prozess. Dabei setze ich intern Deadlines, die bindend sind. Diese Verlässlichkeit schafft eine klare Struktur und motiviert dazu, kontinuierlich Fortschritte zu machen.
Individuelle Betreuung
Für mich ist es wichtig, jedem:r Studierenden individuelle Rückmeldungen zu geben. Dazu nehme ich mir die Zeit, die Arbeiten eingehend zu lesen und konkrete Rückmeldungen zu geben. Diese umfassen den Schreibstil, die Auswahl und Verwendung von Literatur für Einleitungen oder Diskussionen sowie Hilfestellungen bei der Datenauswertung.
Kontinuierliche Verbesserung durch Feedback
Wir arbeiten gemeinsam an der wissenschaftlichen Arbeit, was bedeutet, dass wir in engem Kontakt stehen und durch viele Feedbackschleifen das Werk immer weiter verbessern. Diese kontinuierliche Rückmeldung ermöglicht es, in die Tiefe zu gehen und das wissenschaftliche Arbeiten nachhaltig zu erlernen.
Weitere Unterstützungsangebote
Neben den genannten Punkten biete ich weitere Hilfestellungen an:
Zeitmanagement: Unterstützung bei der Erstellung eines realistischen Zeitplans, um Stress zu reduzieren und den Überblick zu behalten.
Motivation und Durchhaltevermögen: Tipps und Strategien, um motiviert zu bleiben und auch in schwierigen Phasen durchzuhalten.
Ressourcen und Tools: Empfehlungen zu nützlichen Ressourcen und Tools, die den Schreibprozess erleichtern können.
Fazit
Die Rolle als Progress-Manager:in erfordert ein hohes Maß an Engagement, Verlässlichkeit und Einfühlungsvermögen. Durch eine enge Zusammenarbeit, kontinuierliches Feedback und individuelle Betreuung helfe ich Studierenden dabei, ihre wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich abzuschließen und das wissenschaftliche Arbeiten zu verinnerlichen.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Klient:innen diesen spannenden Weg zu gehen und ihre akademischen Ziele zu erreichen. 🎓✨
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... kommt in Kürze!
„Nichts machen ist auch keine Lösung!“ Blockaden überwinden
„Nichts machen ist auch keine Lösung!“ – Mit Schreiben Blockaden überwinden.
Als Unternehmerin schreibst Du ziemlich oft. Du beantwortest E-Mails, Du baust verschiedene Kommunikationswege zu Deinen Kund:innen auf. Zum Beispiel durch einen Newsletter oder über die verschiedenen Plattformen der sozialen Medien. Eine weitere Möglichkeit, mit Deinen Klient:innen oder kund:innen in Kontakt zu kommen, ist der Blogartikel, genau den liest Du gerade.
Was immer es ist: In der Regel ist das geschriebene Wort die Methode, wie Du mit deinen Kunden kommunizierst. Dein geschriebenes Wort ist oftmals der Erstkontakt zu Dir! Texte auf deiner Webseite, Pressemitteilungen oder Blogartikel, Produktbeschreibungen oder auch die „über mich“-Seite.
Und das sind sie auch schon: Die Hürden und Fallstricke – Warum bekomme ich denn nix aufs Papier?
Immer wieder stellst Du fest, dass Du vor dich hin prokrastinierst. Möglichkeiten findest nicht das zu tun, was Du tun wolltest. Das „fleißige Bienchen“ zu spielen, aber nicht die Dinge anzupacken, die Du anpacken wolltest. Du steckst in einer Blockade. Einer Schreib-Blockade, wie die Autoren so schön sagen.
Und für all diejenigen, die einen Uniabschluss machen oder gemacht haben: Da nimmt sich das Unternehmerinnen-Dasein nicht viel. Ob es um die Hausarbeit oder Blogartikel geht, ob es die Masterarbeit oder die Webseitentexte trifft … Es wird erst “auf den letzten Drücker“ fertig oder manchmal auch garnicht. Ja, noch schlimmer: Du fängst erst garnicht damit an!
Denn da kommen die Zweifel. Was denken die Klient:innen über meinen Text, über mein Angebot über mich? Und plötzlich bleibt das Papier leer, die Finger bewegen sich nicht über die Tasten. Die Gedanken drehen sich im Kopf und nichts passiert. Aber: Nichts machen ist auch keine Lösung!
Zu laut ist die Stimme des inneren Kritikers …
Um diese Blockaden zu überwinden, gibt es verschiedenste Strategien. Eine davon ist die Eigenreflexion, die entsteht, wenn man Texte zu Papier bringt. Das Schreiben hilft quasi als „Selbst-Therapie“ im „Kampfes mit der inneren Stimme“. Wie man das praktisch umsetzen kann, stellen wir Euch in diesem Workshop vor.
Nur so viel sei verraten: Jed:e hat diese innere Kritiker:in. Diese Stimme ist mal lauter, mal leiser. Aber ich kenne niemanden, der sie nicht hat. Und die innere Kritiker:in hat ihre Berechtigung. Sie schützt uns vor allzu unüberlegtem Handeln, sie hinterfragt unsere Ziele und Pläne. Das ist gut.
Aber sie soll uns nicht aufhalten, bei den Dingen, die wir brauchen, erfolgreich unseren (Business-) Alltag zu meistern.
Ein Workshop über das Schreiben… das Tun, das Anpacken
Britta Voß, Verlegerin, Lektorin und Autorin, ist wahrlich eine Frau des geschriebenen Worts. Und nicht nur. Britta ist ebenso Unternehmerin. Ein Mix aus verschiedenen Welten, der aber eines als Verknüpfungspunkt hat: Das Tun!
Gemeinsam mit mir, dem Erfolgskeks Martina Henn-Sax, wir Britta einen Workshop zum Thema „Nichts machen, ist auch keine Lösung!“ Mit Schreiben Blockaden überwinden gestalten.
Am 18. Juni 2022, einem Samstag, werden Britta und ich von 15:30 Uhr bis 20:30 Uhr ein Potpourri aus Schreiben, Machen, Tun zusammenstellen. Ein Workshop mit viel Zeit zur Reflexion und Übung, zum Eintauchen und Vertiefen des Schreibprozesses und zum Herausfinden, wo sich Blockaden verstecken, die uns so wundervoll prokrastinieren lassen.
Rushour of life: Bin ich die Person, die ich sein will?
Rushour of life: Bin ich die Person, die ich sein will?
Bis zum Ende des Studiums sind wir oft so sehr damit beschäftigt, „Credits“ zu sammeln, dass wir kaum darüber nachdenken, was wir nach dem Studium machen möchten. Unser Alltag ist geprägt von Praktika, Klausuren und Pflichtveranstaltungen. Besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern ist es üblich, nach dem Bachelor den Master und anschließend den PhD zu absolvieren. Nun bist Du Anfang oder Mitte 30 und stehst plötzlich vor der Frage, wohin Deine berufliche Reise gehen soll.
Rushour of Life: Ist es nur der berufliche Weg, den es zu planen gilt?
Die berufliche Karriere ist nur ein Aspekt, den es in der Rushhour des Lebens zu planen gilt. Möchtest Du eine Familie gründen? Ein Haus kaufen? In der Forschung bleiben oder lieber in die Industrie wechseln? Oder vielleicht etwas ganz anderes machen? Es ist an der Zeit, innezuhalten und sich zu fragen: Welche Person möchte ich sein? Wie möchte ich mein Leben finanzieren? Für wen bin ich verantwortlich? Was sind meine Werte und Vorstellungen für die Zukunft?
Wie definierst Du Erfolg?
Die Definition von Erfolg ist individuell. Ist es der Porsche oder die Villa? Ein Sommerurlaub, der weit über ein Pauschalangebot hinausgeht? Eine funktionierende Partnerschaft oder ein akademischer Titel? Viele meiner Klient:innen setzen Erfolg immer noch mit Geld gleich, da Geld für Ruhm, Macht und Überlegenheit steht. Aber macht Geld mich zu der Person, die ich sein möchte? Denke darüber nach: Was bedeutet Erfolg oder erfolgreich sein für Dich?
Lesetipp für alle, die nicht so recht wissen, wer sie sein möchten …
Wenn Dich Fragen quälen, wie es in Deinem Leben weitergehen soll und wie Du die Rushhour des Lebens am besten managst, dann melde Dich! Wenn Du vorab noch etwas Lesebedarf hast, empfehle ich den Bestseller von Barbara Sher. In ihrem unterhaltsamen Buch zeigt sie, dass wir oft gar nicht wissen, was wir für unsere Zukunft wollen. Lies oder höre, was die 2020 verstorbene Autorin zu sagen hat. Ihre Tipps sind so aktuell wie vor 25 Jahren, als ich mich durch ihre Bücher arbeitete und mich schließlich für die Selbstständigkeit entschied – eine Entscheidung, die ich bis heute jeden Tag genieße.
Lesetipp 1: Barbara Shers “Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will”
Lesetipp 2: Barbara Shers “Wishcraft: Wie ich bekomme, was ich wirklich will”
Meine Erfahrung
Die Frage, was ich mit meinem beruflichen Hintergrund machen möchte, war ein äußerst wichtiger Prozess, als ich nach meiner Doktorarbeit noch zwei Jahre in der Grundlagenforschung verbrachte. Trotz einer hervorragenden Universität und einer großartigen Chefin war mein “inneres Ich” selbst an der Harvard University unruhig und fast schon ängstlich damit beschäftigt, ständig zu hinterfragen, was ich in den nächsten zehn Jahren meines Lebens tun sollte. Ich bin froh, dass ich diese wichtige Frage damals in meiner Rushhour des Lebens klären konnte.
Inzwischen blicke ich auf mehr als 25 Jahre in der Bildungsarbeit zurück – sowohl an Universitäten als auch in meinem eigenen Bildungsinstitut. Mein Fokus liegt darauf, Studierende, Promovierende und Wissenschaftler:innen bei ihren akademischen Herausforderungen zu unterstützen. Egal, ob es darum geht, die Rushhour des Lebens zu meistern oder den Abschluss als Bachelor, Master oder PhD zu sichern – gemeinsam klären wir auch die Frage, wohin die Reise in Zukunft gehen soll.
Meine Konzepte
Ich arbeite ausschließlich im 1:1-Setting mit meinen Klient:innen und bleibe konsequent an ihrem Fortschritt dran, sodass die Fertigstellung ihrer Arbeit sichergestellt ist. Lokalisiert in der Universitätsstadt Göttingen arbeite ich im deutschsprachigen Raum – online oder vor Ort, je nach den Anforderungen meiner Klient:innen. Englischsprachige Arbeiten betreue ich genauso wie die Erstellung wissenschaftlicher Artikel (Paper).
Meine Werte
Ehrlichkeit, Offenheit, Klarheit und Zuverlässigkeit, kombiniert mit einer Prise Humor.
Burnout vermeiden: Wie man Pausen macht, ohne aufzugeben
Burnout vermeiden: Wie man Pausen macht, ohne aufzugeben
In der heutigen schnelllebigen Welt, in der wir ständig unter Druck stehen, um auf dem Campus, im Geschäftsleben und in der Familie zu bestehen, ist es leicht, sich ausgebrannt zu fühlen. Gleichzeitig ist das Überarbeitet sein und gestresst zu wirken immer noch “hip” in unser Gesellschaft. Ja, es ist fast eine Auszeichnung immer überlastet zu sein!
Burnout ist ein Zustand der emotionalen, physischen und mentalen Erschöpfung, der durch übermäßigen und langanhaltenden Stress verursacht wird. Ein Burnout tritt auf bzw. ist aufgetreten, wenn man sich emotional entleert, überfordert und nicht in der Lage fühlt, den Anforderungen gerecht zu werden.
Das passiert leider viel zu oft. Als Konsequenz werden dann Projekte aufgegeben. Eine Doktorarbeit nicht zu Ende geführt oder ein Studium abgebrochen. Das muss nicht sein!
Burnout vermeiden: Die Batterie aufladen
Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Batterie. Jeden Tag verbrauchen Sie Energie, um Ihre Leistung zu erbringen. Aber was passiert, wenn die Batterie leer ist? Sie müssen sie aufladen. Unsere Mobiltelefone zeigen dies sehr gut an. Ist das Akku leer gibt es erst eine Warnung, dann erlischt die Funktion des Gerätes.
Genauso ist es mit uns Menschen. Wir können nicht ständig auf Hochtouren laufen, ohne uns selbst aufzuladen. Pausen sind unerlässlich, um unsere Energie und Kraft wiederherzustellen. Unser Körper gibt uns immer wieder Hinweise auf seinen Zustand. Genau wie ein Akku, sendet unser Körper diese Signale in Form von Kopfschmerzen oder Allergien, wachsenden Bauchumfängen und anderen Stress-Signalen wie z.B. eine unreine Haut.
Die Bedeutung von Pausen
Pausen sind nicht nur wichtig, um Burnout zu vermeiden, sondern auch, um produktiver zu sein. Es gibt einen falschen Glauben, dass ständige Beschäftigung gleichbedeutend mit Produktivität ist. Aber das ist nicht wahr. Tatsächlich kann das Gegenteil der Fall sein. Wenn wir ständig beschäftigt sind, aber nicht produktiv, führt das nur zu Erschöpfung und Burnout.
Leider gibt es in vielen Unternehmen und auch an der Uni immer noch den Glauben, dass lange Arbeitszeiten für Produktivität stehen. Wenn man genau hinschaut, ist das Gegenteil der Fall. Gut organisierte Menschen benötigen weniger Zeit für die gleiche Arbeit. 10 Minuten Planung sparen oftmals 1 -2 Stunden Arbeitszeit ein. In der Regel wird allein die Anwesenheitszeit betrachtet, nicht die Produktivität. Immerhin gibt es Vorgesetzte, die das verstehen und ihren Mitarbeitenden nur ein Projektziel vorgeben…
Burnout vermeiden: Die Rolle des Betreuers und des Umfelds
Ob es sich um eine Bachelorarbeit, eine Masterarbeit oder eine Doktorarbeit handelt, die Rolle des Betreuers und des Umfelds ist entscheidend. Ein guter Betreuer kann helfen, den Stress zu mindern und die Motivation aufrechtzuerhalten. Ein unterstützendes Umfeld kann ebenfalls dazu beitragen, Burnout zu vermeiden.
Suchen Sie selbst das Gespräch mit ihrem Betreuer, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht so recht mit Ihrer Arbeit vorankommen. Sollten Sie sich scheuen, dies direkt mit ihrem wissenschaftlichen Betreuer zu kommunizieren oder fühlen Sie sich unsicher, wie sie ihre Situation kommunizieren sollen, können Sie auch außerhalb ihres Teams nach Hilfe suchen. Wissenschaftscoaching kann eine Möglichkeit sein ihr Problem konstruktiv zu lösen und ihren Alltag wieder produktiv werden zu lassen.
Burnout vermeiden: Fazit
Burnout ist ein ernstes Problem, das nicht ignoriert werden sollte. Es ist wichtig, auf die Warnsignale zu achten und Maßnahmen zu ergreifen, um es zu verhindern. Denken Sie daran, Pausen zu machen, sich selbst aufzuladen und Unterstützung zu suchen, wenn Sie sie brauchen. Und vor allem, geben Sie nicht auf! Sie haben die Kraft und die Fähigkeit, durchzuhalten und erfolgreich zu sein.
Die Lösung für unvollendete Projekte und das Vermeiden von Burnouts liegt in uns selbst. Externe Hilfe ist wichtig, aber letztendlich sind wir es, die die Entscheidung treffen müssen, unsere Ziele so zu verfolgen, dass wir langfristig mit geladenen Batterien unsere Projekte abschließen können.
Erfolgskeks kann Sie auf diesem Weg begleiten. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre unvollendeten Projekte entspannt und mit ausreichend Energie zum Erfolg führen. Kontaktieren Sie mich einfach per E-Mail (henn_sax@erfolgskeks.de) oder buchen Sie ein Gespräch über das Kontaktformular. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ziele erreichen!
Ach wenn doch die Mathematik nicht wäre
Wie Sie Ihr Studium meistern, auch wenn Mathematik nicht Ihre Stärke ist
Sie haben sich für ein Studium entschieden, das Sie interessiert und begeistert. Sie freuen sich auf die spannenden Themen, die Sie lernen werden, und die neuen Erfahrungen, die Sie machen werden. Aber da ist eine Sache, die Ihnen Sorgen macht: Mathematik.
Mathematik ist für viele Studierende eine Herausforderung, vor allem wenn es um naturwissenschaftliche oder technische Fächer geht. Sie fragen sich vielleicht, ob Sie überhaupt das Zeug dazu haben, die Mathescheine zu schaffen. Oder ob Sie lieber etwas anderes studieren sollten, das weniger Mathematik erfordert.
Mathematik: Zweifel ist kein guter Ratgeber
Wenn Sie sich so fühlen, sind Sie nicht allein. Viele Studierende haben Angst vor Mathematik oder fühlen sich unsicher in ihren mathematischen Fähigkeiten. Aber das bedeutet nicht, dass Sie Ihr Studium aufgeben oder ändern müssen. Es gibt Möglichkeiten, wie Sie Mathematik meistern und Ihr Studium erfolgreich absolvieren können.
In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen einige Tipps und Tricks geben, wie Sie Mathematik im Studium bewältigen können. Das Thema greife ich auch im November-PodCast auf, der Ihnen wertvolle Ratschläge und Inspirationen für Ihr Studium und Ihre Karriere geben möchte.
Für den Blogartikel habe ich eine meiner WhatsApp-Unterhaltung zur Verfügung gestellt, die ich mit einem Studieninteressierten geführt hat. Der junge Mann namens Niklas, liebäugelt mit einem Studiengang in Chemie, hat aber Bedenken wegen der Mathematik. Hier ist ein Auszug aus der Unterhaltung:
Niklas: Nun wird das konkret. Ich habe mich beworben für ein Duales Studium in chemischer Verfahrenstechnik. Allerdings habe ich Bedenken dass es zu Mathe-lastig wird. Haben Sie einen Tipp für einen Studiengang, der evtl. nicht zu viel Mathe enthält??
Erfolgskeks: Ja, Mathematik ist oft ein Problem, wenn es um Naturwissenschaften geht. Ich befürchte, dass alles was in Richtung Naturwissenschaften geht, deutlich mit Mathematik belastet ist. Je mehr in Richtung Ingenieur (so auch Verfahrenstechnik), umso mehr Mathematik. Wenn ich abstufen soll, dann würde ich Mathematik “abnehmend” in Ingenieur/Verfahrenstechnik, Chemie, Chemie Lehramt vermuten. Allerdings sind die Mathescheine recht ähnlich in den Studienfächern. Das passiert ja schon im Bachelor also zu Studienbeginn bzw. im Grundstudium. Hier sind zumeist 2 Mathescheine abzuliefern und natürlich zu bestehen. Sie können aber die Klausuren 2x nachschreiben, haben also pro Klausur 3 Chancen. Ich würde mich daher nicht von Mathescheinen bzw. von dem Studienfach abschrecken lassen, das ich studieren möchte. Auch in den Wirtschaftswissenschaften braucht man Mathematik (im Zweifelsfall noch mehr als in den Naturwissenschaften). Da müssen Sie schon Philosophie oder Theologie studieren, um ohne die Rechnerei durchzukommen 🙂
Niklas: Danke für Ihre Antwort. Das beruhigt mich etwas.
Erfolgskeks: Mit dem nötigen Biss es durchhalten zu wollen, können Sie es auch schaffen! Wenn ich das geschafft habe (Realschule, Gymnasium, Ausbildung, erst dann Studium), dann sollte das für Sie definitiv kein Problem sein. Im Zweifelsfall können sie sich immer einen Studenten aus Mathematik oder seinem Fach dazu nehmen und mit dem zusammen arbeiten. Das hilft. Außerdem haben Sie im Dualen System die Unterstützung eines Arbeitgebers. Da wird in der Regel deutlich stärker darauf geschaut, was die Studenten da so treiben bzw. wo sie ggf. Unterstützung brauchen. Ich würde sagen: “Go for it”! Nochmal zu Mathematik: Sobald es in die Anwendung kommt, finde ich es deutlich besser zu verstehen und nachzuvollziehen, weil man die Formeln nun auf das anwendet, was man im Betrieb/Labor etc. zu tun hat. Das macht es plötzlich klar und verständlich. Also keine Angst vor Verfahrenstechnik und Mathematik. Es kochen alle nur mit Wasser, egal an welcher Universität!
Niklas: Das klingt sehr motivierend. Vielen Dank für Ihre Tipps!
Mathematik im Studium: 4 Tipps
Wie Sie sehen, hat Niklas einige wichtige Punkte mitgenommen, die ihm helfen können, Mathematik im Studium zu meistern. Hier sind die wichtigsten Takeaways:
Lassen Sie sich nicht von Mathematik abschrecken: Mathematik ist ein Teil vieler Studiengänge, aber nicht das einzige oder wichtigste Kriterium für Ihre Studienwahl. Wenn Sie sich für ein Fach interessieren und begeistern, sollten Sie sich davon nicht abhalten lassen. Mathematik ist eine Fähigkeit, die Sie lernen und verbessern können, wenn Sie sich anstrengen und üben.
Nutzen Sie Ihre Chancen: Mathematik ist nicht immer leicht, aber auch nicht unmöglich. Sie haben in der Regel mehrere Versuche, um eine Klausur zu bestehen. Außerdem können Sie sich Hilfe holen, wenn Sie Schwierigkeiten haben. Zum Beispiel können Sie mit anderen Studierenden lernen, Nachhilfe nehmen oder Tutorien besuchen. Es gibt viele Ressourcen und Angebote, die Ihnen helfen können, Mathematik zu verstehen und anzuwenden.
Vertrauen Sie auf Ihre Stärken: Mathematik ist nicht alles. Sie haben sicherlich andere Fähigkeiten und Talente, die Ihnen im Studium zugute kommen. Zum Beispiel können Sie kreativ sein, gut kommunizieren oder Probleme lösen. Diese Fähigkeiten sind mindestens genauso wichtig wie Mathematik und können Ihnen helfen, sich von anderen abzuheben und erfolgreich zu sein.
Seien Sie offen für neue Erfahrungen: Mathematik kann Ihnen auch Spaß machen, wenn Sie es aus einer anderen Perspektive sehen. Mathematik ist nicht nur trockene Theorie, sondern auch spannende Praxis. Wenn Sie Mathematik in Ihrem Fach anwenden, werden Sie sehen, wie nützlich und interessant es sein kann. Sie werden vielleicht sogar neue Seiten an sich entdecken und neue Möglichkeiten finden.
Was kann zur Lösung beitragen?
Oftmals ist es der Dialog, der Fortschritte ermöglicht. Indem wir über eine Herausforderung sprechen, können wir unsere Gedanken aus dem Kopfchaos befreien und sie geordnet auf Papier bringen. Dies ist ein erster, wichtiger Schritt.
Fragen, die uns dabei helfen können, sind:
Was benötige ich?
Was fehlt mir?
Was stört mich?
Wer kann mir helfen?
Wo finde ich diese Hilfe?
Wann benötige ich Unterstützung?
Erfolgskeks steht Ihnen zur Seite, um gemeinsam mit Ihnen aus Herausforderungen Chancen zu schaffen und mit den richtigen Fragen zu Lösungen zu gelangen.
Desillusioniert: Rushhour of Life in der Wissenschaft
Wie ergeht es Wissenschaftlerinnen in der Rushhour des Lebens?
Die Rushhour des Lebens: Was versteht man darunter?
Als Rushhour des Lebens wird lt. Bujard und Panova die Zeitspanne zwischen Ende zwanzig und Anfang Vierzig bezeichnet. Laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) betrifft diese Rushhour of Life, in der sehr viele Lebensentscheidungen getroffen werden müssen, vor allem Akademikerinnen und Akademiker, denn innerhalb weniger Jahre (5 bis 7) werden zumeist gleichzeitig Entscheidungen über den Berufseinstieg oder Karrierestufen sowie über den gemeinsamen Haushalt, die Ehe und die Familiengründung getroffen.
Dem Zusammentreffen so vieler Entscheidungen auf beruflicher und privater Ebene liegt in der Regel die lange Studienzeit zugrunde. Gerade in der Wissenschaft ist es „normal“ Zeiten im Ausland zu verbringen und Erfahrungen durch Praktika (in der Regel unbezahlt) zu gewinnen. Dies führt dazu, dass Familienplanung und Hauskauf weit in die Zukunft verschoben werden, ist doch die finanzielle Absicherung dünn und die Vertragslaufzeiten sehr überschaubar. Sich an der Universität zu etablieren, gar eine Professur zu erhalten, ist meist erst in den Mitt- bis End-Dreißigerjahren möglich. Die Planung einer eigenen Familie wird weiter hinausgeschoben, als bei früheren Generationen, die bereits mit Anfang 20 beruflich vorangekommen waren und damit eine solide finanzielle Grundlage für eine Familienplanung mitbrachten. Unsicherer Beschäftigungsverhältnisse durch die an Universitäten üblichen Zeitverträge, eine Partnerschaft von zwei Akademikern und das Pokerspiel, welcher Vertrag, wann ausläuft oder wann der nächste Wechsel an eine andere Uni oder ins Ausland aussteht, lässt eine klare Zukunftsplanung größtenteils ausfallen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist für viele Wissenschaftlerinnen eine Herausforderung. Immer noch herrscht ein sehr traditionelles Bild von Familie in den Köpfen der Berufungskomitees. Viel zu oft kommen Akademikerinnen und ihre Partner:in nicht an derselben Universität unter. Karriere und Familie bzw. Partnerschaft lässt sich nur schwer vereinbaren. Allerdings gibt es Programme an Universitäten, die auf die Förderung von Frauen ausgelegt sind.
Stellt sich die Frage, ob eine Frau überhaupt gefördert werden muss? Förderprogramme, die für Väter und Mütter die Vereinbarung von Arbeit und Familie optimieren, sind sinnvoll, gleichwohl flexible Arbeitszeiten und HomeOffice in der Wissenschaft relativ üblich sind.
Strukturelle Voraussetzungen, wie eine funktionierende Kinderbetreuung sind deutlich wichtiger, als alle Förderprogramme:-)
Tipps für die Rushhour of Life!
Die Rushhour des Lebens kann für Wissenschaftlerinnen eine große Herausforderung sein, insbesondere wenn es darum geht, Karriere und Familie in Einklang zu bringen. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was uns im Leben wichtig ist und wie wir unsere Ziele erreichen können. Gelassenheit und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen, können dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern.
Ich habe im Text immer wieder zwischen Wissenschaftler:in und Wissenschaftlerin unterschieden, denn bis zum 1. Kind scheint mir die Gleichberechtigung einigermaßen gegeben. Dann ist der Stress mehr auf der Seite „ohne“ Doppelpunkt, auf Seiten der Wissenschaftlerin, die dann auch gleichzeitig Mutter ist und die Familie und Beruf (oder Berufung;-)) unter einen Hut bringen muss.
Verzweifeln an der Situation? Gerade Wissenschaftlerinnen stehen in der Rushhour of Life unter großem Druck.
Verzweifeln an der Situation? Gerade Wissenschaftlerinnen stehen in der Rushhour of Life unter großem Druck.
Kein Druck! Das ist leichter gesagt als getan. In dieser Lebensphase, in der alles auf einmal auf die Wissenschaftler:innen einströmt, sind nicht einfach zu meistern. Trotzdem: Gelassenheit ist angesagt.
Eine Gelassenheit, die sich daraus ergibt, dass Frau (und auch Mann) sich klarmachen, was ihnen im Leben wichtig ist, wo ihre Grenzen sind und wie sie denken dies umzusetzen.
Wie die Work-Life-Balance dann aussehen kann, ist völlig unterschiedlich. Es gibt keine Einheitslösung, es gibt nur eine ideale Lösung für Sie! Sie müssen mit ihrer Lösung glücklich und zufrieden sein, Ihnen muss es dabei gut gehen! Dann ist alles gut.
Wie sehr ihr Lösung von den gesellschaftlichen Normen abweicht, darf ihnen völlig egal sein. Ihnen, Ihrem Partner oder Partnerin und ihrem Kind (oder Kindern) soll es dabei gut ergehen und ihnen ganz besonders. Was Nachbarn oder Kollegen denken (könnten) ist dabei einerlei!
Erfolgskeks für Ihre Rushhour?
Aber die Vereinbarkeit von Familie und Karriere bleibt für viele Wissenschaftlerinnen eine Herausforderung. Wie Sie diese meistern können, besprechen wir gerne in einem persönlichen Kennenlerntermin. Als Wissenschaftlerin, Mutter von zwei Kindern und erfolgreiche Unternehmerin habe ich viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ich gerne mit Ihnen teile. Ich kann Ihnen Tipps und Hilfestellungen geben, wie Sie gelassen bleiben und die Herausforderungen ohne Panik und Gewissensbisse meistern können.
Welche Rollen musst du spielen? Warum ist das so?
Wir Frauen spielen 1000 Rollen. Das tun wir fast automatisch. Mehr Sorgearbeit, mehr Hausarbeit, weniger Karriere …
Ist das so?
Wie ist das bei Dir? Welche Rollen musst Du spielen?
Deine Rollen – Deine Verantwortung
Der Alltag eines Menschen hängt stark von seiner direkten Umwelt und seinen Aufgabenfeldern ab. Ist eine Familie da, müssen Kinder versorgt werden, ist ein eigenes Business da, dann muss sich Mann oder Frau auch darum täglich kümmern. Da ist viel MUSS und SOLL, wenig DARF und MÖCHTE.
Die Rollen, die zu spielen sind, sind quasi vorgegeben. Die Mehrheit aller Frauen übernimmt die anfallenden Aufgaben so ganz automatisch, funktioniert und tut das nur irgendwie Beste für ihre Umwelt, ihren Arbeitgeber, das laufende Projekt, die Familie, …Meist für alle anderen, aber nicht für sich selbst.
Und dann, wenn Du Dich mal auf die faule Haut legst, dann kommt Deine zynische innere Kritikerin zum Zug und sagt all die Dinge zu Dir, die die Gesellschaft für normal und richtig hält.
Für Dich und die Rollen, die Du spielst, Verantwortung zu übernehmen: Ist das für Dich Priorität #1?
Was wird denn von Dir erwartet?
Ja, was wird denn von Dir erwartet? Das brave Mädchen zu sein. Die Mitarbeiterin, die nicht zu viel fordern sollte? Die Mutter, die nur halbtags arbeiten sollte?
Unsere Gesellschaft hat viele Rollenbilder im kollektiven Gedächtnis gespeichert. Da gibt es einfach Sachen, die macht man so nicht. Nicht als Frau, nicht als Mutter, nicht als Mitarbeiterin, nicht als Partnerin …
Aber wer hat das denn vorgegeben? Wer macht denn diese Regeln? Und gelten die Regeln überhaupt für Dich?
In “Definiere Dich Neu” oder im englischen Original “The Code of the Extraordinary Mind” nennt Autor Vishen Lakhiani diese Regeln “Bullshit Rules”. Ein treffender Begriff, denn ganz oft sind die Regeln, die die Gesellschaft vorgibt im 21. Jahrhundert nicht mehr ganz so sinnvoll. Angefangen bei einer abgeschlossenen Ausbildung. Klar, das schadet nicht – auf keinen Fall. Nur, dass die abgeschlossene Ausbildung noch vor 40 Jahren ausgereicht hat, sein komplettes Arbeitsleben zu bestreiten. Heute ist die Halbwertszeit einer Ausbildung (oder Studiums) weit niedriger. 10 Jahre? Weniger? Lebenslanges und agiles Lernen ist angesagt. Also eher das WIE zu lernen als das WAS.
Genauso ist dies mit anderen Regeln und Rollenbildern, die immer noch in den Köpfen herumgeistern. Vielleicht auch in Deinem. Wenn Du denkst: “Ich würde ja gerne, ABER …” dann sind die Gründe, die dann kommen, oft mit diesen verqueren Rollenbildern und unnötigen Rollenvorgaben verbunden.
Was erwartest Du von Dir?
GANZ WICHTIG: Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn wir uns an bestimmte Regeln halten. Die will ich auch gar nicht ändern. Es geht mir darum zu hinterfragen, was Du an Dir ändern kannst, damit Du das Leben lebst, das Du möchtest.
Also: Was erwartest Du von Dir? Was ist Dir wichtig?
Mir war erst im Nachhinein klar, dass ich viele Dinge einfach gemacht habe, die so in meinem Umfeld nicht “normal” waren. Aber was ist normal? Was ist normal für Dich?
Ich habe auf meinem Weg diverse Erfahrungen gemacht. Und dann ganz bewusst Entscheidungen getroffen. Das war für mich richtig. Ich sage nicht, dass es immer einfach war.
Die Mutterrolle – Die Mutter aller Rollen
Unsere Gesellschaft misst immer noch mit zweierlei Maß. Frauen werden anders beurteilt als Männer. Vor allem, wenn sie gut sichtbar in einer Führungsposition agieren. Kommt die Kombination aus Frau (und das ist nun ganz unabhängig ob Wissenschaftlerin, Businessfrau, Unternehmerin, Mitarbeiterin, …) und Mutter zusammen, potenziert sich die Kritik aus der Gesellschaft. Die Mutterrolle ist gerade in Deutschland mit einem extrem traditionellen Rollenbild verknüpft. Sind in Frankreich 50% Frauen in Führungsposition (Sartorius AG; Vortrag im Rahmen eines Meetings von Frau & Betrieb) völlig normal, so kann Sartorius Deutschland nur ca. 24% weiblicher Führungskräfte vorweisen.
Die Karriere ist mit Geburt des ersten Kindes in diesem Land meist vorbei.
Das muss aber nicht sein, denn wer bestimmt, wie eine “gute Mutter” sein muss oder wie sie auszusehen hat.
Das kannst nur Du alleine für Dich bestimmen, wenn Mutter sein eine der Rollen ist, die Du spielst!
Ganz sicher kannst Du Dir schon vor Schwangerschaft und Geburt klarmachen, wie Du diese Rolle ausfüllen möchtest. Gerade in der Rush-Hour des Lebens, in der in kurzen zeitlichen Abschnitten sehr viel passiert, ist es gut, die eigenen Ideen mit dem Arbeitgeber, dem Partner, den Eltern etc. zu kommunizieren.
Wem muss es gut gehen?
Gerade für Mütter gibt die Gesellschaft eine manchmal sehr verquere Idee vor, was es bedeutet eine gute Mutter zu sein.
Das sollte aber nicht Dein Rollenverständnis bestimmen. Denn die entscheidende Frage ist: Wem muss es gut gehen!
Auf jeden Fall DIR, denn wenn es Dir nicht gut geht, dann leiden all um Dich herum. Dein Partner, Deine Kinder, Deine Kollegen, …
Wichtig ist, dass es Dir und den Menschen, die Dir wichtig sind, gut geht.
Nur Du kannst für Dich Verantwortung übernehmen!
Der erste Schritt ist hierbei immer herauszufinden, was Dir guttut! Nur Du kannst das für Dich wissen. Dann geht es darum, die Freiräume für Dich in Deinem Leben zu erhalten oder zu erschaffen. Auch das kannst nur Du tun.
Du darfst hier für Dich Verantwortung übernehmen. Nimm Dich und Deine Bedürfnisse so ernst, wie die Bedürfnisse all der Menschen um Dich herum, die mit Dir gemeinsam im “Rollenspiel” des Alltags agieren.
Klar zu kommunizieren, wo Deine Grenzen verlaufen ist dabei ein guter Anfang (siehe Verhalten der Familienmitglieder in der gemeinschaftlichen Küche)
100o Rollen? Weg von den Bullshit Rules – Own Your Shit
Welche Rollen Du spielen möchtest, entscheidest Du. Also schau genau hin. Was MUSS, was DARF. Du wirst feststellen, dass vieles gar nicht “in Stein gemeißelt” ist, sondern sehr flexibel verhandelt werden kann.
Lass Dir dabei helfen. Erfolgskeks kann Dir zeigen, wie Du entscheidest, welche Rollen Du spielen möchtest.
Starte Deinen Weg mit Erfolgskeks!
„Der Weg zum Erfolg besteht aus drei Schritten:
Lernen, Verstehen & Umsetzen.
Denn, wer sich selbst herausfordert, kann Großes erreichen."
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