Ich habe bei mir selbst gekündigt!

Ich habe bei mir selbst gekündigt!
Normalerweise erfolgt eine Kündigung von außen. Die Firma stellt Arbeitskräfte frei, es wird reduziert und outgesourct.
Eine Kündigung ist in der Regel negativ und schwer zu verarbeiten. Wie groß der Anteil der Arbeit am Leben ist, wird oftmals erst in diesem weniger schönen Moment klar. Manche Menschen kündigen ihrem Arbeitgeber, gehen mit “Pauken und Trompeten” aus einer für sie schwierigen Situation heraus, um dann mit Regelmäßigkeit in einer neuen Anstellung zu landen, die nach einigen Monaten die gleichen Probleme macht.

Warum wird von einem Arbeitgeber gekündigt?

Wieso kündigt ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter? Nun, da ist eine Pandemie, die starke wirtschaftliche Auswirkungen hat. Die Aufträge reichen nicht mehr aus, um die Anzahl der Mitarbeiter zu bezahlen. Finanzielle Gründe sind wohl Grund Nummer 1 für eine Kündigung. Oder der Mitarbeiter passt nicht (mehr) ins Team, da Ausbildung nicht zur benötigten Aufgabenstellung passt oder die Teamfähigkeit nicht gegeben sind. Also das Verhalten des Mitarbeiters deutlich zu wünschen übrig lässt. Diese personenbezogenen Gründe kündigen sich meist durch Abmahnung beim Mitarbeiter an.

Warum gehen Mitarbeiter?

Hier stehen “schlechtes Arbeitsklima” und “mangelnde Anreize” ganz oben auf der Liste der Kündigungsgründe. Deshalb haben Mitarbeiter gekündigt: “zu viele Überstunden”, “fehlende Mitarbeiterförderung”, “unflexibler Arbeitgeber”.

Ganz viele Arbeitnehmer bleiben aber in ihren Job. Machen diesen lustlos und ohne die Leidenschaft, mit der sie zu Beginn ihrer Berufstätigkeit bekannt waren. Diese “innere Kündigung” ist für beide Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) eine schwierige Situation. Der Arbeitnehmer macht Dienst nach Vorschrift. Im Zweifelsfalle “nimmt” er jede Grippe, jede Runde mit “Magen-Darm” mit. Nicht weil er krank machen würde, sondern weil er wirklich krank ist. Für den Arbeitgeber und die Kolleg:innen ist diese Situation schwierig abzufangen. Für den Arbeitnehmer selbst ist zu innere Kündigung genauso ungesund. Warum ist er oder sie denn ständig krank? Ein Grund könnte sein: Sie fühlt sich nicht mehr wohl auf dieser Position!

Ich habe bei mir selbst gekündigt!

Ich war erfolgreich. Habe meine Umsatzziele erreicht und habe zwischen 2009 und 2020 ein cooles Bildungsinstitut aufgebaut. Nach draußen war das “Dreh- und Angelpunkt” meines Lebens. Nach innen war der Betriebsablauf immer mehr zur Routine geworden. Ohne Herausforderungen, ohne Kribbeln, ohne mehr den Sinn für mich zu sehen. “Run the Show” oder “The Show must go on!” war mein Gefühl. Immer dann, wenn ich mit Vertrauten – einschließlich des damaligen Businesscoachs – gesprochen habe, bekam “Das ist ein Phase. Das vergeht wieder. Du brauchst nur Urlaub!” zur Antwort. Ich habe mein Bauchgefühl, mein Bedürfnis zur Weiterentwicklung zur Seite gelegt. “Wiedervorlage St. Nimmerleinstag”. Ich habe meine Entscheidung also immer wieder auf Eis gelegt. Noch ein paar Jahre…wenn X, dann kannst Du was anderes machen….Der Plan wieder ich selbst zu sein und wirklich wieder die Dinge zu tun, die ich machen wollte und mit denen ich mich seit Jahren neben meinem damaligen Hauptbusiness auseinandersetzte, wurde in die Zukunft verschoben. Monat für Monat. Entgegen meines inneren Bedürfnisses etwas anderes zu tun, als Progress Consultant direkt mit Frauen 1:1 zu arbeiten, habe ich weitergemacht…so wie das ein Arbeitnehmer in der inneren Kündigung tut. Gleichwohl war ich als selbstständige Unternehmerin nicht krank oder unmotiviert meinen Kunden gegenüber, aber innen drin war es nicht mehr stimmig. Das “Was willst Du denn dann machen, wenn Du deine Firma nicht mehr hast?” war auch eine der inneren Stimmen, die nicht nur von außen hören durfte.

Corona war der Katalysator: Ich habe mir gekündigt und mich gleichzeitig befreit!

Im Frühjahr 2020 kam Corona nach Europa. Umbrüche in kurzer Zeit, Neustrukturierungen innerhalb des von mir gegründeten und geführten Instituts wurden “quasi” über Nacht von mir und meinen Mitarbeitern eingeführt. Der Krisenmodus hat super funktioniert. Ich war Managerin des Unvorhersehbaren geworden und der “Laden lief” für die Krisenzeit unvorstellbar reibungslos. In mir drin war da aber eine Distanz, eine “ich will das alles nicht mehr”, das sich in wenigen Tagen zu einem “jetzt oder nie” weiter entwickelte.

Im Sommer 2020 war mein Institut verkauft und ich war frei.

Die innere Kündigung hatte sich in einen Entschluss verwandelt, der mir wieder Luft zum Atmen gab.

Mein Umfeld hat sehr divers reagiert. Schock und Glückwünsche wechselten sich ab. Das “Du bist ja mutig” stand neben dem “Bist du wahnsinnig!!!!”. All diese Reaktionen waren mir aber gleich. Ich wusste, dass diese Entscheidung die einzig Richtige für mich war. Meine innere Beraterin (meine innere Stimme) konnte mir nur zustimmend zunicken.

Deine inneren Stimmen! Was hörst Du, wenn Du in dich hinein hörst?

Was sagt deine innere Stimme? Fordert sie dich zu einer Kündigung auf? Oder sagt sie dir “Du kannst das nicht!” Kommt da ein “Du bist nicht gut genug – schlau genug – reich genug – alt genug – jung genug”?
Zu was fordert dich denn deine innere Stimme auf? Oder wovon hält sie dich ab?

Ist es hilfreich, was dir deine inneren Kritiker sagen?

Nicht immer ist es hilfreich, was die inneren Stimmen einflüstern. Allzuoft bremst es uns aus. Fortschritt bleibt aus, weil wir den nächsten Schritt nicht wagen, weil limitierende Glaubenssätze uns ausbremsen, weil wir nicht nur die Kritikerin innen, sondern auch die Ratschläge von außen viel zu laut hören, statt auf das zu hören, was wir wirklich wollen. Das zu tun, das wir wirklich in unserem Leben tun möchten…

Ich zeige Dir, wie ich die innere Kritikerin, die Zweiflerin in Dir in eine vertrauensvolle und objektive Beraterin verwandeln kann. Wenn Du erfahren möchtest wie ich mit dir arbeite und aus dir die Frau mache, die Du sein möchtest, dann buche Dir eine Stunde Zeit mit mir!

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